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Erste Hilfe

13. Akute Erkrankungen

- Herzinfarkt
- Schlaganfall
- Asthma bronchiale
- Unterzucker
- Überzucker

Herzinfarkt
Eine der häufigsten und bekanntesten Herzerkrankungen ist der Herzinfakrt. Durch den Verschluss einer Herzkranzarterie wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Dadurch stirbt dieser Bereich ab. Je nach der Lage des Verschlusses sind die Auswirkungen eines Herzinfarktes unterschiedlich geprägt. Ein solcher Verschluss entsteht durch jahrelange Einwirkung der Risikofaktoren wie z.B.: Übergewicht, Bluthochdruck, Rauchen, Bewegungsmange, zu hohe Cholesterinwerte
Den meisten Betroffenen kann heutzutage geholfen werden. Voraussetzung ist jedoch die Betroffen das Krankenhaus lebend und so schnell wie möglich erreichen.

 Erkennen:

  • Schmerzen hinter dem Brustbein
  • Ausstrahlende Schmerzen in den linken Arm, Schulter, Kinn oder auch den Oberbauch
  • Unruhe
  • Angst
  • Gesichtsfarbe ist blass-grau
  • schweißnass
  • Blutdruck ist niedrig
  • im schlimmsten Fall: Herzstillstand

Maßnahmen:

  • Notruf!
  • Beruhigen
  • beengende Kleidung öffnen
  • Oberkörper erhöht lagern
  • nicht bewegen, Aufregung vermeiden
  • keine Atmung: Herz-Lungen-Wiederbelebung

Schlaganfall
Ein Schlaganfall hat meist ähnliche Ursachen wie der Herzinfarkt: Ablagerungen, Verkalkungen der Arterien im Gehirn, Bluthochdruck sind Voraussetzungen für einen Schlaganfall. Durch den hohen Blutdruck kann eine Arterie reißen oder ein Blutgerinnnsel kann die Arterie verstopfen. Da dieser Teil dann icht mehr durchblutet wird, ist eine Sauerstoffminderversorgung des Gehirns die Folge. Dementsprechend kommt es zu erschiedenen Funktionsausfällen.

Erkennen:

  • Lähmungen an Extremitäten
  • Gesichtslähmung
  • einseitig geschlossenes Augenlid
  • Sprachstörungen
  • SChluckbeschwerden
  • Bewusstlosigkeit
  • Atem-und Kreislaufstörungen

Maßnahmen:

  • Notruf!
  • Beruhigung
  • Betroffene mit Bewusstsein mit erhöhtem Oberkörper lagern
  • gelähmte Körperstellen polstern

Asthma bronchiale
Aufgrund einer Allergie oder auch psychischer Einflüsse kommt es zu einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, Bildung von zähem Schleim und anschwellen der Schleimhäute. Dadurch kommt es zur einer Querschnitssminderung in den Bronchiolen, die eine Atemnot zur Folge hat.

Erkennen:

  • pfeifendes, rasselndes Atemgeräusch
  • keucht nach Luft
  • Angst
  • Unruhe
  • Der Betroffene hat weniger Mühe beim Einatmen als beim Ausatmen. Deshalb reichert sich das Kohlendioxid im Blut an.
  • Blauverfärbung im Gesicht

Maßnahmen:

  • Evtl. Notruf
  • Beruhigen
  • Bei der Einnahme von Medikamente unterstützen

Unterzuckerung
oder auch Hypoglykämie genannt hat folgende Ursachen: Überdosierung von Insulin oder Antidiabetika, ungenügende Nahrungsaufnahme, Begleiterkrankungen wie Infektionen, Unfälle, übermäßige sportliche Betätigung.

Erkennen:

  • Unruhe
  • Hungergefühl
  • Schwindel
  • Bewusstseinseintrübung
  • bis zur Bewusstlosigkeit

Maßnahmen:

  • Notruf
  • Beruhigung
  • bei Bewusstlosigkeit: stabile Seitenlage
  • Traubenzucker und/oder gezuckerte Getränke geben

Überzucker
oder auch Hyperglykämie genannt hat folgende Ursachen: Übermäßige Nahrungsaufnahme, ungeügende Insulinproduktion, vergessene Insulininjektion, Begleiterkrankungen wie Infektionen und Unfälle

Erkennen:

  • häufiges Wasserlassen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Acetongeruch in der Atemluft (Obst- oder weinähnlicher Geruch)
  • vertiefte Atmung
  • starker Durst

Maßnahmen:

  • Insulingabe unterstützen
  • Notruf
  • bei Bewusstlosigkeit: stabile Seitenlage
  • Beruhigen

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