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Erste Hilfe

10. Thermische Verletzungen

- Verbrennungen und Verbrühungen
- Gesichtsverbrennungen
- Unterkühlung
- Erfrierungen

Verbrennungen und Verbrühungen
Verbrennung und Verbrühungen sind schwerste Verletzungen der Haut durch thermische Einwirkungen. Verbennung können sich nachhaltig auf den gesamten Körper und dessen Abläufe auswirken. Bei schweren Verbrennungen verliert der Körper große mengen an Gewebeflüssigkeit. Durch den Flüssigkeitsverlust kann es zum Schock kommen.

Erkennen:

  • starke Schmerzen
  • Hautrötung
  • Blasenbildung
  • evtl. tiefergehende Gewebeschädigungen

Maßnahmen:

  • Kleiderbrände löschen (Person aufhalten, Betroffenen hinlegen, Deckenrand an den Hals des Verletzten legen, Decke langsam nach unten abstreifen)
  • Verbrennungen kühlen mit Hand warmen Wasser (kein kaltes Wasser - Gefahr der Unterkühlung)
  • Schockbekämpfung
  • Notruf
  • Wunden keimfrei bedecken
  • KEINE Hausmittel verwenden!

Gesichtsverbrennungen
Bei Gesichtsverbrennungen und allgemeinen Verbrennung muss damit gerechnet werden, dass der Betroffene heiße Gase eingeatmet hat.

Erkennen:

  • geschwollene Schleimhäute im Mund und Rachen
  • Atemnot
  • Angst
  • Schock

Maßnahmen:

  • Atemerleichternde Sitzhaltung (erhöhter Oberkörper)
  • beengende Kleidung öffnen
  • Beruhigung
  • Notruf
  • vorsichtige Kühlung mit Hand warmen Waaser
  • vorsichtige Wundbedeckung

Unterkühlung
Eine Unterkühlung ist das absinken der Körpertempertaur unter 37°C, auf Grund einer Kälteeinwirkung.

Erkennen:

  • frieren
  • zittern
  • Müdigkeit
  • langsamer Puls und langsame Atmung
  • Bewusstlosigkeit
  • steifwerden der Arme und Beine

Maßnahmen:

  • an warmen ort bringen (Zimmertemperatur)
  • Wenn Betroffene bei Bewusstsein: Nasse Kleidung ausziehen, wenig bewegen, keine Schocklage, Gliedmaßen nicht massieren oder reiben, kein Alkohol, warme und gezuckerte Getränke
  • Wenn Betroffene Bewusstlos: stabile Seitenlage
  • Notruf
  • zu decken
  • Beruhigen

Erfrierungen
Erfrierungen entstehen durch Kälteeinwirkungen auf bestimmte Bereiche und infolge dessen eine Gewebeschädigung aufgrund der Durchblutungsstörung versursachen. Besonders häufig sind die Zehen, Finger, Wangen, Nase und Ohren betroffen.

Erkennen:

  • frieren
  • Frost in Händen und Füßen
  • tlw. Schmerzen
  • gelegentlich blaurote Flecken
  • später Blasenbildung
  • erfrorene Körperstellend sind weiß-grau

Maßnahmen:

  • Notruf
  • Wärmeerhalt
  • erneute Kälteeinwirkung vermeiden
  • warme, gezuckerte Getränke geben
  • kein Alkohol
  • betroffene Stellen nicht reiben, sondern durch Körperwärme des Betroffenen wärmen (Hände z.B.  in Achselhöhle legen)
  • Blasen nicht öffnen
  • Druck auf betroffene Stellen vermeiden
  • Eine Behandlung der Unterkühlung ist vor der Behandlung von Erfrierungen durchzuführen.

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