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Veranstaltungen

25.10.14 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr

Am 25. und 26. Oktober veranstaltete die Jugendfeuerwehr Geislitz eine 24-Stunden-Übung, bei der die jungen Brandschützer verschiedene Einsatzarten und die Herangehensweise an diese kennen lernten.

Schon kurz nachdem sich die Jugendlichen am Samstagmittag im Geislitzer Feuerwehrgerätehaus eingefunden und ihr Nachtlager vorbereitet hatten, wurden sie zur ersten Übung alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „Ölspur Schulweg Richtung Eidengesäß“ und so rückten die Jugendlichen, unterstützt durch ihre Betreuer und einige der Geislitzer Aktiven, mit dem LF 8/6 sowie dem Mannschaftstransportwagen zur Einsatzstelle aus. Mit Hilfe von Sägespänen wurde unter großer körperlicher Anstrengung die ausgedehnte Ölspur erfolgreich beseitigt.

Wieder zurück im Gerätehaus stärkten sich alle mit selbstgebackenem Kuchen, doch die nächste Übung ließ nicht lange auf sich warten. Die jungen Brandschützer wurden zu einem Werkstattbrand mit Person unter PKW beim Autohaus Oppermann gerufen. Die Einsatzstelle wurde sogleich weiträumig abgesperrt und mit Hilfe von Hebekissen erfolgte die Personenrettung, während sich weitere Trupps um die Brandbekämpfung kümmerten. Im Anschluss an die Übung wurde den Jugendlichen noch demonstriert, wie ein Airbag auslöst.

Während das Küchenteam, bestehend aus Erik Kissner, Holger Weber, Markus Ungermann und Horst Viehmann, die Hamburger und Pommes für das Abendessen vorbereitete, vertrieben sich die Jugendlichen die Zeit mit verschiedenen Spielen und Tischfußball.

Nach dem Abendessen wurden die jungen Brandschützer dann erneut alarmiert – diesmal lautete das Einsatzstichwort „Notfall Tür versperrt – Sportlerheim Geislitz“, wobei drei Personen im stark verrauchten Gebäude vermisst wurden. Am Einsatzort angekommen, wurde zunächst ein Safeline-Tower aufgebaut, um die Einsatzstelle auszuleuchten. Anschließend begaben sich gleich mehrere Trupps unter Atemschutz (Attrappen der Jugendfeuerwehr Altenhaßlau) und mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf die Suche nach den vermissten Personen. Nachdem alle Personen gefunden und das Gebäude belüftet waren, ging es zurück zum Gerätehaus, wo sich die Jugendlichen auf eine erholsame Nacht freuten.

Doch am späten Abend wurden sie zu einem weiteren Einsatz gerufen. Auf dem Geislitzer Festplatz musste ein kleines Feuer gelöscht werden, was den Jugendlichen unter Anleitung ihrer Betreuer recht schnell gelang und so waren alle bereits kurze Zeit später wieder im Gerätehaus, wo sie müde in ihre Schlafsäcke krochen.

Bereits vor dem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen stand schon die nächste Übung auf dem Programm. Eine Tierrettung der besonderen Art wartete auf die Jugendlichen. Auf einer Wiese Richtung Jugendherberge musste ein „Tier“ (Mitglied der Einsatzabteilung im Eselskostüm) eingefangen werden, was mit vereinten Kräften schließlich auch gelang.

Anschließend wärmten sich erst einmal alle im Gerätehaus auf und bereiteten später noch den Unterrichtsraum für das gemeinsame Mittagessen mit den Eltern vor. Denn diese waren zur letzten Übung und einem darauf folgenden Abschlussessen eingeladen worden.

So wurden die Jugendlichen am späten Vormittag zu einem simulierten Scheunenbrand in der Blumenau alarmiert, wo die Eltern bereits auf sie warteten. Am Einsatzort angekommen, wurde den jungen Brandschützer mitgeteilt, dass vier Personen in der brennenden und total verrauchten Scheune vermisst werden. So bereiteten sich zwei Trupps auf den Einsatz unter Atemschutz (Attrappen der Jugendfeuerwehr Altenhaßlau) vor, während sich die Übrigen um die Wasserversorgung und Brandbekämpfung kümmerten. Nachdem der Brand gelöscht und die vermissten Personen gerettet waren, durften sich auch die Eltern einmal mit Hilfe der Wärmebildkamera durch den dichten Rauch in der Scheune bewegen.

Diese beiden erlebnisreichen Tage gingen dann gemütlich bei einem gemeinsamen Mittagessen im Gerätehaus zu Ende.  

Die Jugendfeuerwehr Geislitz, unter der Leitung von Jugendwart Andreas Thiel, bedankt sich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieser beiden Übungstage beigetragen haben, sowie bei dem FSV Geislitz und dem Autohaus Oppermann, die ihr Vereins-/Firmengelände für Übungen zur Verfügung gestellt haben.

 

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