Der alljährliche Linsengerichter Jugendfeuerwehrtag fand dieses Jahr in Großenhausen statt…

Zeitungsartikel des Gelnhäuser Tageblattes: 

Geislitzer Brandschützer auf erstem Platz

Linsengerichter Jugendfeuerwehrtag rund um das Feuerwehrhaus in Großenhausen – Jugendliche und Aktive treten an

LINSENGERICHT (jt). Bei frühherbstlichem Sonnenschein kamen neun Jugendfeuerwehr-Mannschaften sowie ihre Betreuer aus allen Ortsteilen Linsengerichts zum Feuerwehrhaus in Großenhausen. Beim 35. Linsengerichter Jugendfeuerwehrtag maßen sich die Jugendlichen bei fünf verschiedenen Spielen zu beweisen. So gingen die Ortsteile Altenhaßlau, Geislitz, Großenhausen und Lützelhausen mit jeweils zwei Mannschaften mit je fünf Jugendlichen im Alter von zehn bis 18 Jahren an den Start. Lediglich die Feuerwehr Eidengesäß war nur mit einer Mannschaft vertreten. Auch dabei war von jeder erschienenen Feuerwehr eine Aktivenmannschaft, die aus jeweils fünf Mitgliedern der Einsatzabteilung bestand und die gleichen Spiele zu meistern hatte wie der Nachwuchs. Ein gutes Gelingen wünschten Bürgermeister Albert Ungermann sowie der erste Beigeordnete Heinz Breitenbach. Auch die Ortsvorsteher von Großenhausen und Altenhaßlau, Roland Pfeifer und Jörg Engel, waren nach Großenhausen gekommen. Nach den Grußworten von Gemeindebrandinspektor Jens Geiger und seinem Stellvertreter Jürgen Habenstein wurde die Veranstaltung von Großenhausens Wehrführer Holger Kühlmeier sowie dem stellvertretenden Jugendwart Benjamin Iffland eröffnet.
Nach einer kurzen Erläuterung der Spiele ging die Herausforderung für die 40 Mitglieder los. Beim „Kickboard“-Spiel mussten die Kinder der jeweiligen Mannschaften abwechselnd einen feingelöcherten Eimer mit Wasser befüllen, mit diesem auf einem Aluminium-Roller einen Hindernisparcours bewältigen und schließlich das transportierte Wasser in ein Rohr füllen. Trocken blieb der Boden auch nicht beim zweiten Wasserspiel. Auf Zeit musste ein Feuerwehrschlauch gemeinschaftlich über diverse Erhebungen und um Kurven zusammengesteckt und zu einem „brennenden“ Haus verlegt werden. Dort galt es schließlich, den Brand zu löschen.
Auch beim dritten Spiel waren ruhige Hände gefragt. In den Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses warteten 100 Dominosteine darauf, innerhalb von vier Minuten auf einem Parcours aufgestellt zu werden. Pro nicht aufgestelltem Stein gab es fünf Strafsekunden, musste die Dominokette beim Fall erneut angestoßen werden erhielt die Mannschaft auch hierfür unbeliebte Strafsekunden.
Nicht ganz so nervenaufreibend war hingegen der Fragebogen im Nebenzimmer. Innerhalb von zehn Minuten musste der Feuerwehrnachwuchs in Zusammenarbeit feuerwehrtechnische Fragen beantworten. Dabei erhielten die Jugendmannschaften einfachere Fragen als die Aktivenmannschaften. Dass das ‚X‘ vor einer Gefahrennummer eines Gefahrengutfahrzeuges darauf hinweist, dass der transportierte Stoff in gefährlicher Weise mit Wasser reagiert, wusste aber auch nicht jeder der Profis. Das letzte Spiel fand im Hof von Karl Häuser, dem Gründer der Jugendfeuerwehr Großenhausen, statt. Mit verbundenen Augen mussten Feuerwehrgegenstände wie ein Feuerlöscher ertastet werden.
Den ersten Platz konnte sich schließlich Geislitz I sichern. Auf Rang zwei platzierte sich das Team Großenhausen I, gefolgt von Lützelhausen I. Knapp das Treppchen verfehlt hat Großenhausen II (Platz vier) und auch für Altenhaßlau II (Platz fünf), Eidengesäß I (Platz sechs), Lützelhausen II (Platz sieben), Geislitz II (Platz acht) sowie Altenhaßlau I reichte es nicht für den Sieg. Urkunden erhielten jedoch alle.
Der Wanderpokal der Aktivenmannschaften bleibt im dritten Jahr in Folge in Großenhausen. Ein Grund mehr für die Feuerwehren Geislitz (Platz zwei), Altenhaßlau (Platz drei), Lützelhausen (Platz vier) und Eidengesäß (Platz fünf), sich im nächsten Jahr noch mehr anzustrengen.

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