Der 4-Tagesausflug der FFW Geislitz führte in diesem Jahr nach Trier.


Über Pfingsten veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Geislitz wieder ihren beliebten Vier-Tagesausflug, dessen Ziel in diesem Jahr Trier und Umgebung war.

Am frühen Samstagmorgen startete die Reisegruppe um den Vereinsvorsitzenden Horst Viehmann mit dem Bus am Geislitzer Feuerwehrgerätehaus. Das Wetter war zunächst etwas regnerisch, doch schon bei der Rheinbrücke in Mainz wurde die Hoffnung auf besseres Wetter deutlich sichtbar und beim ersten Halt in Idar-Oberstein strahlte bereits die Sonne. Da unterwegs auf die traditionelle Frühstückspause verzichtet wurde, konnte sich hier jeder nach Lust und Laune stärken, die Felsenkirche besuchen oder die Mineralien im Museum bewundern, woraufhin einige Fahrtteilnehmer die Etappe nach Trier „steinreich“ antraten.

Am Nachmittag wurde schließlich die Stadt Trier erreicht, wo die Zimmer im Penta-Hotel schnell belegt waren. Denn anschließend wartete schon der Stadtführer auf die Reisegruppe. Zu Fuß ging es durch die Fußgängerzone zur Konstantin-Basilika und dem Dom. Von dort über den Hauptmarkt, vorbei am Dreikönigenhaus und zur Porta Nigra. Der Stadtführer konnte viele interessante Details der über zweitausendjährigen Geschichte erzählen. Danach konnte jeder den Abend frei gestalten.

Am Sonntagmorgen begrüßte der Stadtführer die Gruppe erneut, um die unweit des Hotels gelegene Kaisertherme zu besichtigen. Nach diesen vielen historischen Informationen war eine Moseltour zur Entspannung genau das Richtige.

Mit dem Bus ging es an der Mosel entlang nach Traben-Trarbach, wo ein Schiff nach Bernkastel-Kues bestiegen wurde. Bei fantastischem Wetter hatte man vom Fluss aus einen herrlichen Blick auf das Moseltal. Und in Bernkastel-Kues angekommen, konnte jeder nach Lust und Laune eines der zahlreichen Cafés besuchen oder in den offenen Weinkellern oder der Vinothek in Kues einkehren.

Am Montag stand dann eine Fahrt nach Luxemburg auf dem Programm. Unterwegs regnete es leider immer wieder und der Wind fegte die Wolken über die Hügel des Luxemburger Landes. An der Einfahrt zum Bankenviertel und dem Centre Européen auf dem Kirchberg wurde die Gruppe bereits von einem Führer erwartet, der den Bus durch die breiten Straßen lotste und die rechts und links gelegenen Gebäude der verschiedenen Banken und Europäischen Institutionen erklärte. In der Innenstadt von Luxemburg wartete dann eine weitere Stadtführerin auf die Teilnehmer und zu Fuß wurde in zwei Gruppen die Innenstadt mit Kirchen, Plätzen und Regierungsgebäuden erkundet. Auch der berühmte Bockfelsen mit seiner Aussicht auf die tiefer gelegenen Flusstäler durfte hierbei nicht fehlen.

Später ging die Fahrt weiter durch das Müllertal in der Luxemburgischen Schweiz, es gab einen kurzen Stopp an einer Felsformation, die teilweise in die Straße ragte und enge Schluchten bildete, bis schließlich Echternach erreicht wurde. Die Abtei der ältesten Stadt Luxemburgs wurde 698 durch den Wandermönch Willibrord, dem Lehrer von Bonifatius, gegründet. Hier konnte jeder die Stadt auf eigene Faust erkunden und die Gastronomie bei schönem Wetter draußen genießen.

Am Dienstag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von Trier. Der Bus brachte die Reiseteilnehmer bei schönem Wetter zum Etappenziel nach Mainz. Hier wartete als Überraschung noch eine Kellerbesichtigung der Sektkellerei Kupferberg mit einer Sektprobe auf die Fahrtteilnehmer. Wer wollte konnte anschließend noch die Stephanskirche mit Fenstern von Marc Chagall besichtigen, dann war – mit Stadtplänen und Infos ausgerüstet – jeder sein eigener Stadtführer.

Am späten Nachmittag wurde schließlich die Rückfahrt angetreten, so dass alle wohlbehalten gegen 18 Uhr in Geislitz eintrafen.

Vier Tagesausflug