Am 19. November fand bei der Firma Scholz am Rande von Geislitz eine groß angelegte Alarmübung statt.

Gegen 15.30 Uhr wurden sämtliche Feuerwehren aus Linsengericht sowie das DRK Neuenhaßlau-Gondsroth alarmiert und zum Lohnunternehmen Scholz gerufen, wo ein realitätsnahes und nicht alltägliches Übungsszenario auf die Einsatzkräfte wartete. Simuliert wurde ein Brand der Maschinenhalle, welcher sich nach Arbeiten an einem Mähdrescher rasch ausgebreitet hatte. Darüber hinaus galten drei Personen als vermisst.

Da das Firmengelände etwas außerhalb von Geislitz liegt, musste die Wasserversorgung über zwei Zisternen der Firma Scholz und eine an der nahe gelegenen Jugendherberge hergestellt werden. Eine weitere Schwierigkeit war die schlechte Sicht in der stark verrauchten Halle sowie die dortigen Hindernisse auf Grund der zahlreichen Maschinen. Nur gemeinsam konnten alle Linsengerichter Feuerwehren dieses groß angelegte Einsatzszenario bewältigen. Mehrere Atemschutztrupps konnten schließlich die drei vermissten Personen ausfindig machen, nach draußen bringen und dort an den Rettungsdienst übergeben.

Derartige Alarmübung finden in Linsengericht regelmäßig statt, um mögliche Einsatzszenarien unter realitätsnahen Bedingungen üben zu können, insbesondere auch in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Ortsteilwehren. Wir sind froh, dass wir in Geislitz so viele Unternehmen und Vereine haben, die uns unterstützen und uns ihr Firmen- oder Vereinsgelände sowie Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge für Übungszwecke zur Verfügung stellen. Diesmal geht ein besonderer Dank an den Hausherrn Frank Scholz.

Lesen Sie mehr dazu:

http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/lokales/main-kinzig-kreis/linsengericht/grossalarm-in-geislitz_17483784.htm

Bericht aus der GNZ vom 21.11.2016:

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