Alljährlich wird eine zweitägige Brandschutzerziehung im Kindergarten durchgeführt.

Jedes Jahr kommt es erneut zu zahlreichen Bränden durch den falschen Umgang mit Zündmitteln und brennbaren Stoffen. Es entstehen Sachschäden in Millionenhöhe. Viele Menschen werden verletzt oder gar getötet.
Um schon früh die Kinder über die Gefahren des Feuers aufzuklären arbeitet die Geislitzer Feuerwehr eng mit dem ortsansässigen Kindergarten zusammen. So wurde auch dieses Jahr eine zweitägige Brandschutzerziehung durchgeführt.

Nadine Weber, Nina Petersein und Tim Bürgel, Mitglieder der Einsatzabteilung, unterrichteten die vier bis sechs Jährigen. Zu Beginn der Brandschutzerziehung stellten die Brandschutzerzieher die Geräte und die Schutzausrüstung vor. Besonders spannend wurde es als sich die Feuerwehrfrau Nina Petersein vor den Augen der Kinder mit einem Atemschutzgerät ausrüstete.
Insbesondere das Atemgeräusch des Gerätes macht den Kindern oft Angst und sie verstecken sich. Deshalb soll die Angst vor diesen Geräten abgebaut werden. Anschließend wurden eine Vielfalt von Themen angesprochen: die Gefahren im Haushalt, Unterschiede zwischen „gutem“ und „bösem“ Feuer und das Verhalten im Brandfall.

Anhand von praktischen Übungen wurden den Kindern der Umgang mit Zündmitteln und der Notruf geübt. Am zweiten Tag gab es für alle Kinder eine kurze Wiederholung und anschließend eine Alarmübung. Bei der Alarmübung wurden die drei Brandschutzerzieher von vier weiteren Kameraden der Einsatzabteilung unterstützt. Alle hatten sich extra frei genommen um den Besuch im Kindergarten zu ermöglichen.
Nach der Übung durften sich die Kinder im Löschfahrzeug umschauen und sogar mal selber am Strahlrohr stehen. Die Erzieherinnen und die Kinder bedankten sich begeistert bei der Feuerwehr und freuen sich bereits auf die nächste Brandschutzerziehung.

Weiter Informationen zu der Brandschutzerziehung und die genauen Inhalten finden sie hier: Bürgerinfo

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